Traumatherapie – behutsam zurück in Sicherheit
Traumatische Erfahrungen können lange nachwirken: nach Erlebnissen in der Kindheit, nach Unfällen, Verlusten, Gewalt, medizinischen Eingriffen oder anderen belastenden Ereignissen. Manchmal zeigen sich die Folgen erst viel später: durch Ängste, innere Unruhe, Übererregung, Rückzug, Schlafstörungen, Scham, Erstarrung oder körperliche Symptome, für die sich keine einfache Erklärung finden lässt.
In der Traumatherapie geht es zunächst nicht darum, alles noch einmal erzählen oder durchleben zu müssen. Im Mittelpunkt steht der Aufbau von Sicherheit, Stabilität und inneren Ressourcen. Wichtig ist, dass Sie lernen, sich selbst besser zu regulieren, Abstand zu belastenden Erinnerungen zu gewinnen und wieder mehr Kontrolle über das eigene Erleben zu erfahren.
Ich arbeite behutsam, ressourcenorientiert und in Ihrem Tempo. Dabei können EMDR, körpertherapeutische Methoden, Imaginationen, Atem- und Wahrnehmungsübungen sowie tiefenpsychologische Ansätze einbezogen werden. Traumatische Erfahrungen sollen verarbeitet werden können, ohne dass Sie erneut überflutet werden.
Ziel ist es, abgespaltene oder belastende Erfahrungen Schritt für Schritt zu integrieren und wieder mehr Sicherheit im eigenen Körper, in den eigenen Gefühlen und im Kontakt mit anderen Menschen zu finden. So kann aus bloßem Überleben allmählich wieder mehr Lebendigkeit, Vertrauen und innere Freiheit entstehen.