PSYCHO-EDUKATION IN SCHULEN
(für SchülerInnen ab Klasse 8)
Im Gespräch mit meinen jugendlichen Schüler’innen erlebe ich, wie Schule neben der körperlichen Entwicklung und Stärkung vor allem die kognitive, linkshirnige Ebene anspricht. Das wissenschaftlich Erwiesene und mit ihr die Logik und Rationalisierung sind hoch angesehen, Unterrichtsínhalte erheben den Anspruch von Objektivität.
Dabei bewegt die jungen Menschen auch das Subjektive, das Aufkommen von Gefühlen und Emotionen, die zunehmende Herausforderung von sozialen Kontakten, sowohl gleich- als auch gegengeschlechtlichen und die Zugehörigkeit zu einer Peer-Group. Wenn das Innenleben sich aufdrängt, wird es vielen sehr unheimlich. Die Flucht in die Pose, in die Sucht (Medien, Substanzen) oder der sozial-emotionale Rückzug sind nicht selten Ausdruck der eigenen Hilflosigkeit. Dass dieses Innenleben bis zu einem gewissen Grade erklärbar und verstehbar ist, verdanken wir den Bereichen der Psychologie, der Psychotherapie und nicht zuletzt der Gehirnforschung. Junge Menschen in diese Bereiche einzuweihen ist Ziel der Psychoedukation.
THEMEN für die PSYCHO-EDUKATION
- Zugehörigkeit, Mobbing, Mainstream, Zivilcourage
- Beziehung, Partnerschaft, Kameradschaft
- Pubertät, das Verhältnis zu den Eltern, der Familie
- Mann-Werdung, Frau-Werdung
- Das Phänemonen der Liebe
- Gewaltfreie Kommunkiation, Mediation
- Gruppendynamik
- Systemisches Denken
- Umgang mit Gefühlen und Emotionen
- Körperwahrnehmung
- Burnout, Umgang mit Stress, mit den eigenen und fremden Ansprüchen
- Sucht als Ausweg
- Wie geht Lernen
- Gestaltungskraft und Selbstwirksamkeit im Unterricht
- Konzentration und Meditation
- Die Balance von Geist und Körper