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Gruppentherapie

Verdichtete Fassung:

Dieses Gruppenangebot richtet sich an Menschen, die ihren persönlichen Entwicklungsprozess in einer Gruppe vertiefen möchten. Nach einem Einführungs-Workshop entscheiden sich die Teilnehmenden für einen Zyklus von ca. einem Jahr, mit Option auf Verlängerung. Geleitet wird die Gruppe von Bettina Alberti, Charlotte Wachsmuth und Florian Noack. Einmal monatlich trifft sich die Gruppe freitags 19–22h und samstags 10–19h in Lübeck oder Hamburg, ergänzt durch 2–3 Wochenend-Workshops jährlich (Fr 19h – So 14h) in einem Tagungshaus mit Übernachtung und Verpflegung. Auf Wunsch ist begleitende Einzeltherapie beim Therapeuten-Team möglich.

Unser Körper ist der Ort, an dem wir die Welt erleben und die Welt sich in uns spiegelt. Lebenserfahrungen – auch vorgeburtliche – prägen Gefühle, Gedanken, Wahrnehmung und Körperausdruck und formen Muster, die einst hilfreich waren, heute aber hinderlich sein können. KörperPsychotherapie öffnet den Zugang zu bewussten und unbewussten psychischen Schichten und aktiviert die Selbstheilungskräfte für die „Ganzwerdung“.

Methodisch verbindet die Arbeit eine bindungstheoretisch fundierte, psychodynamische KörperPsychotherapie mit Gespräch, Meditation, Imagination, Traumarbeit sowie Elementen der Gestalt- und Systemischen Therapie – geleitet von wechselnden Therapeuten-Konstellationen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf kreativen Medien wie Musik, Bewegung und Kunst (auch mit Musikinstrumenten, ohne Vorkenntnisse), die persönlichen Ausdruck und gemeinsames Erleben fördern. So entstehen Themen für die Psychotherapie – und umgekehrt.

Die verbindliche Gruppenarbeit macht früh erlernte Bindungsmuster im gegenwärtigen Miteinander sichtbar und ermöglicht Selbsterkenntnis sowie das Erproben neuer Wege im Fühlen, Denken und Handeln – mit Unterstützung anderer. So wird die Gruppe zum kreativen Gestaltungsraum für die „Kunst des Lebens“. Besonders eingebracht werden eigene Partnerschafts-Erfahrungen aus Langzeit-Beziehungen, um Menschen mit Bindungswünschen oder -ängsten zu eigenen erfüllenden Beziehungen zu ermutigen.