Körperpsychotherapie mit ganzheitlichem Ansatz
Körper und Seele sind nicht voneinander getrennt. Was wir erleben, fühlen und erinnern, zeigt sich nicht nur in unseren Gedanken, sondern auch im Körper: in Haltung, Atmung, Spannung, Bewegung, Ausdruck und innerer Lebendigkeit.
Die Körperpsychotherapie mit ganzheitlichem Ansatz verbindet tiefenpsychologische, bindungsorientierte und traumatherapeutische Sichtweisen mit Körperwahrnehmung, emotionalem Erleben und achtsamer therapeutischer Begleitung. Auch frühe Erfahrungen, einschließlich der pränatalen Lebenszeit, können dabei eine wichtige Rolle spielen.
Im Fokus steht die Frage, wie ein Mensch mit sich selbst, mit anderen und mit dem Leben in Beziehung ist. Stimmige Beziehungen sind eine wesentliche Grundlage für seelische und psychosomatische Gesundheit, Liebesfähigkeit, Arbeitszufriedenheit und Lebenssinn.
Über die Arbeit mit Körper und Psyche können innere Spannungen, alte Muster und psychosomatische Beschwerden besser verstanden werden. Gleichzeitig werden Selbstregulation, Belastbarkeit und emotionale Flexibilität gestärkt. So entsteht mehr Spielraum im Fühlen, Denken und Handeln.
Körperpsychotherapie unterstützt dabei, wieder in Kontakt mit der eigenen Lebendigkeit zu kommen. Sie kann helfen, Nähe und Distanz, Abhängigkeit und Eigenständigkeit, Wut und Liebe, Schutz und Öffnung bewusster wahrzunehmen und in eine neue Balance zu bringen.
In Einzel- und Gruppensettings arbeite ich mit Gesprächen, Körperwahrnehmung, Atem, Bewegung, inneren Bildern, achtsamer Berührung und kreativen Methoden. Ziel ist eine tiefere Verbindung von Körper, Seele und Bewusstsein.
In meiner Arbeit ist mir wichtig, den Menschen nicht auf ein einzelnes Problem oder Symptom zu reduzieren. Ich verstehe ihn als lebendige Einheit von Körper, Seele und Geist – mit seiner Geschichte, seinen Beziehungen, seinen Verletzungen, seinen Möglichkeiten und seiner Suche nach Sinn.
Dabei interessiert mich besonders, wie Denken, Fühlen und Handeln miteinander verbunden sind. Oft zeigen sich heutige Schwierigkeiten nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit frühen Bindungs- und Beziehungserfahrungen, mit familiären Prägungen, mit Partnerschaft, Freundschaften, Arbeit und dem sozialen Umfeld.
Ich beziehe diese Zusammenhänge behutsam in die Arbeit ein. Auch sehr frühe, möglicherweise vorgeburtliche Erfahrungen können – wo es stimmig und hilfreich ist – eine Rolle spielen. Zugleich geht es mir immer um die Gegenwart: darum, wie mehr Bewusstsein, innere Orientierung und persönliches Wachstum möglich werden können.